Vertical up Kitzb├╝hel


Stephan in der "Mausefalle"
 
„Streif – Vertical up“ - Die Schlacht am Hahnenkamm
Damensieg für Barbara Gruber – Ainringer Bergläufer gut in Form
 
Beim 2. Streif-Vertical-up-Extremberglauf auf der original Abfahrtsstrecke des berühmt, berüchtigten Hahnenkammrennens über 3,3 Kilometer und einem Höhenunterschied von 860 Metern begaben sich insgesamt 400 Extremsportler auf die durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage aufgeweichte Piste. Sogar die berüchtigte „Mausefalle“, im Vorjahr noch stark vereist, war heuer weich wie Wüstensand.
Mit rennentscheidend war neben der Materialfrage, auch die richtige Streckenwahl, denn jeder Teilnehmer konnte entscheiden, mit Laufschuhen und Spikes, mit Tourenski, Schneeschuhen oder Steigeisen zu starten.
Wie im Vorjahr erwieß sich trotz der deutlich weicheren Piste der Laufschuh mit Spikeketten am besten, wozu sich auch die meisten heimischen Athleten entschieden.
Eine eindrucksvolle Vorstellung lieferte Barbara Strockklauser-Gruber als souveräne Damensiegerin. Die heimische Skitourenspezialistin pulverisierte mit sagenhaften 42:10 Minuten den alten Damenrekord mit Laufschuhen. Stark präsentierten sich auch die beiden anderen heimischen Barbaras, Abler (51:07 Minuten/SC Ainring) und Tassani-Prell (54:18 Minuten/Team Salomon), die als Fünfte und Siebte noch deutlich in die Preisränge liefen und auch beide unter der Siegerzeit des Vorjahres blieben. Hier machte sich bei Beiden auch neben ihren läuferischen Qualitäten, die Erfahrung im weißen Element, auf Touren-, bzw. Langlaufskiern positiv bemerkbar.
Bei den Herren konnte Routinier Stephan Tassani-Prell vom Team Salomon seinen sechsten Vorjahresplatz nicht ganz erreichen, aber bei deutlich stärkerer Konkurrenz und langsameren Bedingungen als 13ter, knapp vor dem Vorjahres-Vierten gerade noch in die Preisränge laufen (41:43 Minuten).
Stark verbessert zeigte sich hingegen Manfred Schmelz vom SC Ainring der in 50:19 Minuten sich als einer der wenigen gegenüber dem Vorjahr zeitlich verbessern konnte, auf Rang 73.
Beachtlich auch die Leistung von Team Salomon Manager Stephan Repke aus Inzell, der bei seiner ersten Teilnahme in 56:00 Minuten die Streif stürmte.
In der „Rucksackklasse“, wo die extremen Steilhänge umlaufen wurden, glänzte Martina Koch vom SC Ainring nicht nur mit einer guten Zeit von 1:10:12 Stunde, sondern auch mit dem speziell gekürten Brautkostüm, was ihr den Sonderpreis der besten Verkleidung einbrachte.
Christian Schaab komplettierte in 1:15:21 Stunde die gute Leistung der heimischen Läufer.
Großartiger Sieger des 2. Vertical up wurde Vorjahressieger Urban Zemmer aus dem südtiroler Kastelruth in 34:41 Minuten deutlich vor dem Slowenen Matjaz Miklosa (36:48 Minuten), der im steilen Zielhang noch den mehrfachen österreichischen Berglauf- und ehemaligen Juniorenweltmeister Markus Kröll vom österreichischen Salomon Team (36:55 Minuten) noch auf den dritten Platz verwies. Crosslauf-Seriensieger Robert Gruber aus Hof bei Salzburg (ebenfalls Team Salomon) wurde in 40:35 Minuten guter Zehnter.

 
... Start des Vertical up - den hellsten Scheinwerfer hatte Stephan
... Start des Vertical up - den hellsten Scheinwerfer hatte Stephan
... im Steilhang
... im Steilhang
... voller Einsatz im Steilhang
... voller Einsatz im Steilhang

... Stephan im Zielhang
... und noch schnell vorbei
... und noch schnell vorbei

... im Ziel

... unsere heimische Gruppe