Zypern 4Day Challenge

SC Ainring gewinnt




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SC Ainring gewinnt Teamwertung auf Zypern
Stephan Tassani-Prell hervorragender Zweiter bei „4Day Challenge“
 
Paphos/Zypern. Bei der 8. internationalen „Cyprus 4Day Challenge“, einem viertägigen Etappen-Laufwettbewerb überzeugten die Ainringer SC Läufer auf ganzer Linie.
Die prestigeträchtige Teamwertung mit 21 gemeldeten 4er Teams konnte sogar mit einem Gesamtvorsprung von fast einer Stunde in der Besetzung Stephan Tassani-Prell, Oliver Steininger, Jörg Sigler und Peter Schidlowski souverän gewonnen werden.
Für das herausragende Ergebnis aus heimischer Sicht sorgte Stephan Tassani-Prell als Gesamt Zweiter im internationalen Teilnehmerfeld, der damit seinen ausgezeichneten Dritten Gesamtrang von 2010 sogar noch toppen konnte.
Nach einem Prolog, der über sechs relativ flache Kilometer durch die Bananenplantagen der drittgrößten Mittelmeerinsel, im Einzelstartmodus ausgetragen wurde, kristallisierten sich bereits die Favoriten heraus. Dazu zählten bei den Männern, neben dem deutschen Gesamt-Zweiten von 2010, Torsten Krüger und Stephan Tassani-Prell (Gesamt Dritter 2010) vor allem der schweizer Spitzenbergläufer Urs Jenzer, unter anderem auch zweimaliger Zweiter beim legendären 100-Kilometer-Lauf von Biel und Sieger des Atlanta-Marathons, aus Frutigen im Berner Oberland, aber auch aus den eigenen Reihen Oliver Steininger, mit zahlreichen bayerischen und niederbayerischen Meistertiteln, sowie der Niederländer Remko Rinia.
Bei den Damen deutete alles auf einen rein britischen Zweikampf zwischen Annabel Levene (Siegerin 2010 und Zweite 2011) und der 1.500 Meter Olympia-Teilnehmerin von Peking, Stephanie Twell hin.
Eine Vorentscheidung fiel bereits auf der zweiten Etappe, einem Berglauf im Massenstart, über 11 Kilometer und 660 Höhenmeter, direkt vom Strand auf das malerische Bergdorf „Pano Arodes“ auf der Akamas Halbinsel. Hier setzte sich schon nach dem ersten, flachen Kilometer der schweizer Top-Favorit, Jenzer vom Feld ab. Krüger, Tassani und Steininger bildeten die Verfolgergruppe auf den steilen Serpentinen mit herrlichen Ausblicken auf die Küste. Im Schlussdrittel konnte sich Tassani wiederum von seinen Mitstreitern absetzen und nach gut 50 Minuten im Ziel einlaufen. Bereits mit deutlichen Abständen folgten Krüger und Steininger. Diese Reihenfolge hatte auch beim Trail-Halbmarathon mit 400 bergaufführenden und 650 bergabführenden Höhenmetern, wo sich die Abstände jeweils deutlich vergrößerten Bestand und sorgte somit vor dem abschließenden 10-Kilometer City-Lauf in der historischen Altstadt von Paphos für klare Verhältnisse.
Beim äußerst anspruchsvollen Halbmarathon, der direkt am Sandstrand endete, gelang es lediglich den beiden Berglaufspezialisten Jenzer (1:17:07 Std.) und Tassani (1:19:52 Std.) unter der 1:20-Std.-Marke zu bleiben.
Der abschließende flache 10-Kilometer Straßenlauf war dann Dank der klaren Verhältnisse, taktisch geprägt, wo sich bald ein Trio mit Krüger, Tassani und Steininger bildete. Während Jenzer „schon noch eine gute Zeit laufen wollte“, lief er doch im Frühjahr bei den Schweizer Meisterschaften mit einer ordentlichen 32:47 Minuten auf den 3. Range (M40), konzentrierten sich die drei deutschen Verfolger bis Kilometer 8,5 darauf keinen der beiden Anderen ziehen zu lassen. Erst auf den letzten 1500 Metern forcierten Steininger und Tassani das Tempo und erreichten beide noch unter 35 Minuten das Ziel am Hafen der Europäischen Kulturhauptstadt von 2017. Steininger hatte am Ende mit 34:42 Minuten noch die Nase vorne und wurde Zweiter hinter Jenzer (34:24 Minuten) und vor Tassani (34:52 Minuten).
Somit ging der Gesamtsieg der internationalen Cyprus 4Day Challenge souverän an den 42jährigen Schweizer in 3:01:18 Std. vor dem gleichaltrigen Stephan Tassani-Prell (3:06:00 Std.) und dem 36jährigen Torsten Krüger (3:07:28 Std.). Oliver Steininger wurde in 3:08:57 Std. hervorragender Vierter, deutlich vor dem jungen Holländer Remko Rinia (3:15:35 Std.).
Das heimische Top-Resultat komplettierten Jörg Sigler als Gesamt-Achter und souveräner Klassensieger (M55) in 3:30:37 Std. und Peter Schidlowski, als 14ter aller 142 „Finisher“ und Klassen-Zweiter (M50) in 3:38:11 Std.
Der Damen-Gesamt-Sieg ging in 3:22:28 Std. an die ehemalige Olympionikin Stephanie Twell, die mit einer abschließenden 36:47-Minuten-10 km-Zeit auf den phantastischen 6. Overall-Rang lief. Zweite wurde, wie bereits im Vorjahr die kleine Annabel Levene in 3:33:59 Std. vor der Holländerin Linda an Lommel (3:41:42 Std.).
Auch die beiden heimischen „Amazonen“ wussten mit bravourösen Leistungen zu überzeugen. Vor allem im Halbmarathon konnten die beiden Trail- und Ultraläuferinnen Barbara Tassani-Prell und Christa Bundlechner ihre Stärken unter Beweis stellen.
Barbara Tassani-Prell wurde am Ende als 8. Dame des Gesamtklassements, hervorragende Klassendritte in 4:12:10 Std. und landete als 47te sogar noch im ersten Drittel aller gestarteten Teilnehmer (155 TN). Christa Bundlechner wurde gute 28. Dame (8. Platz W45 / 5:04:13 Std.). Beide belegten zusätzlich im gemischten „Sonnmatten-Team“ mit den schweizer Lauffreunden René Foster und Jörg Großmann den beachtlichen 8. Teamrang.

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