Rennsteig

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Ainringer SC-Läufer beim Rennsteiglauf
Barbara Tassani-Prell Klassen-Dritte über 72,7 Kilometer

 
Eisenach/Ainring. Beim größten europäischen Landschaftslauf, dem 36. Rennsteiglauf im Thüringer Wald, begaben sich auch vier Läufer vom SC Ainring, auf den 72,7 Kilometer langen „Supermarathon“ von Eisenach am Fuße der Wartburg nach Schmiedefeld am Rennsteig. Dabei galt es insgesamt 1.490 Höhenmeter im Aufstieg und 989 Meter bergab zu überwinden.
Bereits um 6.00 Uhr begaben sich über 1.800 Ultraläufer auf den berühmten „langen Kanten“, dem Hauptlauf am Rennsteig, darunter auch Hermann Heß, Rudi Hauk, sowie Barbara und Stephan Tassani-Prell, letzterer mußte dem Kräfteverschleiß nach einer erst kürzlich überwundenen Magen-Darm-Infektion, Tribut zollen und bei Kilometer 54,7 am „Grenzadler“ aus dem Rennen gehen, während Ehefrau Barbara, erst kürzlich Damensiegerin beim Feldkirchner Dorflauf als 13te Dame insgesamt den dritten Stockerlplatz der Klasse W35 in guten 7:15:08 Stunden erreichte.
Schnellster Ainringer SCler war, wie bereits im Vorjahr, Hermann Heß, der mit verwandschaftlichen Wurzeln in Thüringen fast ein Heimrennen bestritt und als 89ter im Gesamteinlauf (19. Platz M35) in 6:38:10 Stunden das Ziel erreichte. Stark verbessert gegenüber dem Vorjahr zeigte sich auch Rudi Hauk in guten 7:53:39 Stunden glücklich im Ziel. Die beste „heimische Leistung“ bot allerdings der seit Jahren bei Freising beheimatete ehemalige Hammerauer Andreas Pfnür (Erdgasteam Freising) als Gesamt 47ter in 6:20:35 Stunden.
Es siegte der Allgäuer Vorjahressieger Christian Stork aus Kempten in famosen 5:16:29 Stunden und verfehlte den Streckenrekord nur um Haaresbreite. Schnellste Dame war die unverwüstliche x-fache Deutsche 100-Kilometer-Meisterin Birgit Lennartz von der LLG St. Augustin in 6:32:38 Stunden.